henning

Seit Generationen im Dienste der Kunden.

Die Geschichte der Henning Automobil GmbH ist fast die Geschichte des Automobils. Denn schon im Jahre 1902 eröffnete der Hufschmied und Wagenbauer Hugo Henning einen Betrieb in Herten. Fünf Jahre später verlegte er sein Geschäft wegen höherer Erfolgsaussichten zur Cranger Heide in Eickel.

Mit seinem außergewöhnlichen Engagement, seiner Kompetenz und seinen technischen Fähigkeiten gewann er schnell viele Auftraggeber. Durch das Vertrauen der Kunden motiviert, kaufte er 1909 seine gepachtete Schmiedewerkstatt und ein Grundstück gegenüber dem heutigen Betriebsgelände, wo er sein Wohnhaus mit einem Haushaltswarengeschäft baute.

Im 1. Weltkrieg ruhte der Betrieb, doch gleich danach baute der aktive Unternehmer sein Geschäft zielstrebig aus. Dabei nutzte der Hufschmied auch seine umfangreichen Kenntnisse in der Pferdebetreuung.

In den 30er Jahren passte sich der Betrieb der rasch wandelnden technischen Entwicklung an. Es wurde eine Werkstatt mit zwei Gruben gebaut, das Haushaltswarengeschäft wurde zum Ersatzteillager. Sein Sohn Wilhelm erkannte die Zeichen der Zeit und machte eine Ausbildung als Kraftfahrzeug-Mechaniker, legte 3 Jahre später seine zweite Meisterprüfung ab und durfte dann auch Lehrlinge ausbilden.

Kurz nach Beginn des 2. Weltkriegs kehrte Wilhelm in den elterlichen Betrieb zurück und spezialisierte sich auf den Umbau von Otto-Motoren von Benzin auf Treibgas, was für diese Zeit bemerkenswert war und zeigte, dass der junge Mann ein echter Visionär war. 1948 wurde die Schmiede dann erheblich verkleinert, um die wachsende Zahl von Reparaturaufträgen bewältigen zu können.

Als Firmengründer Hugo Henning 1962 verstarb, begann die schwierigste Phase der Firmengeschichte. Sein Enkel Willi Henning musste 1964, kurz nach Abschluss seiner Lehre den Betrieb übernehmen, weil sein Vater Wilhelm Henning, nach schwerer Krankheit ebenfalls verstarb.

Unter schwierigsten Umständen führten die Witwe Maria Henning und Sohn Willi den Betrieb weiter. Sie planten und betreuten zusätzlich noch einen Neubau auf dem heutigen Firmengelände, der 1968 fertig gestellt wurde. In diesem Jahr zog sich die Chefin aus dem aktiven Geschäft zurück und trat aus der Firma aus. 1969 übernahm Willi Henning nach bestandener Meisterprüfung das Geschäft.

Richtungsweisend für den weiteren Erfolg war am  01. Januar 1971 die Eingliederung des Unternehmens in die Kundendienstorganisation der Daimler-Benz AG. Der Betrieb wurde auf die neue Herausforderung ausgerichtet, 1977 eine neue Werkstatthalle für LKW und 1987 ein neuer Ausstellungsraum gebaut. Das Ersatzteillager im ehemaligen Haushaltswarengeschäft wurde verlegt und die Büroräume größer und attraktiver gestaltet.

Die vorläufig letzte Baumaßnahme ist ein eleganter, großzügig dimensionierter Showroom, in dem jetzt 30 Modelle der Mercedes-Benz Palette ständig attraktiv präsentiert werden.